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Wem gehört das Land?
Premiere
27.1.2014 TD Berlin
Presse
„Eine wichtige Recherche zum Handel mit Agrarland, kurzweilig und absolut überzeugend. Und sie beherrschen es bestens, das Thema auf die Bühne zu bringen.“ – nachtkritik
„Das kann einem den Boden unter den Füßen wegziehen.“ – Tagesspiegel
„Schmidt und Co. haben breit und tief recherchiert, dann extrahiert. Und so wird in kompakten 70 Minuten, in denen das Zuschauerhirn jede Sekunde gefordert ist, die Landfrage von denkbar vielen Seiten angegangen. Eine extrem gute Dramaturgie macht aus den unterschiedlichen Meinungen, Ansätzen, Ideen und Fragen eine spannende Collage." - taz
Team
Mit Ruth Marie Kröger / Jonas Anders / Günter Schaupp
Regie Helge Schmidt / Bühne Martina Mahlknecht / Kostüme Sina Brüggemann / Video Jonas Link / Lichtdesign Sönke C. Herm / Musik Frieder Hepting / Produktionsleitung Kaja Jakstat - Zwei Eulen / Künstlerische Mitarbeit Judith Weßbecher / Hospitanz Pepe Grass
Ackerland wird weltweit von Investoren gehandelt, um Renditen zu erzielen. Auch in Deutschland wird längst auf Land gewettet; So gehören etwa den ALDI-Erben gigantische Anbaugebiete in Ostdeutschland. Die investigative Stückentwicklung widmet sich der Spekulation mit Agrarflächen und dem Phänomen des „Land Grabbing“ in Europa und dem globalen Süden. Und auch den damit verbundenen klimapolitischen wie gesellschaftlichen Folgen.
Basierend auf Interviews mit NGOs, Landwirt*innen und politischen Akteuren verdichten Helge Schmidt und Team entlang der titelgebenden Frage „Wem gehört das Land?“ die großen Herausforderungen unserer Zeit – koloniales Erbe, Klimakrise und Finanzspekulation – zu einer Suche nach neuen Gesellschaftsmodellen. Wie lässt sich die Landwirtschaft ökologisch umbauen? Wie stellt man Rechtssicherheit für Kleinbauern im globalen Süden her? Wie verhindert man Finanzprodukte, die zum Nachteil einer großen Mehrheit der Menschen wirken?










